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Jede/r AthletIn unterliegt dem Anti-Doping-Bundesgesetz. Sowohl die NADA als auch der ÖTV haben einen Traum: "Sport ohne Doping."

dop_1ÖTV-Präsident Robert Großgibt die Marschrichtung vor: "Der ÖTV tritt ganz klar für einen sauberen Sport ein, die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb. Es zählt zu unseren Aufgaben, gerade die jungen Spieler schon für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren." Alle TennisspielerInnen, die an Turnieren teilnehmen, welche der Wettspielordnung (WO) unterliegen, akzeptieren bei Teilnahme die WO. So auch natürlich Janina Toljan und Sebastian Ofner, die sich im Juni 2016 in Oberpullendorf die österreichischen Staatsmeistertitel sicherten und vom Präsidenten geehrt wurden (Bild).

In der WO Punkt VII. wird festgehalten, dass die Anti-Dopingregelungen des Internationalen Fachverbandes (ITF) und die Bestimmungen des Anti-Doping Bundesgesetzes gelten. Die NADA Austria kann grundsätzlich jede/n SportlerIn kontrollieren, vor allem konzentriert sich die Kontrolltätigkeit allerdings auf Leistungs- und Spitzensportler.

Dopingkontrollen können auch unangekündigt und außerhalb von Wettkämpfen stattfinden, dafür sind jedoch aktuelle Aufenthaltsinformationen notwendig. Da diese genauen Informationen bzw. der damit verbundene Aufwand nicht von jedem/r Athleten/In verlangt werden kann, werden für ausgewählte Leistungs- und Spitzensportler drei Testpools (Registered, Nationaler, Allgemeiner Testpool) definiert. Je nach Zugehörigkeit zu einem dieser Testpools ist der/die Athlet/In dazu verpflichtet, bestimmte Meldepflichten zu erfüllen.  Jede/r SpielerIn ist für sich selbst verantwortlich, kann sich aber jederzeit bei der NADA bei Unklarheiten erkundigen. Die NADA teilt die AthletenInnen in 3 Testpools ein. Die AthletInnen werden vom österreichischen Tennisverband über die Zugehörigkeit der Testpools und die damit verbundenen Aufgaben informiert. Auch Nicht-Testpoolathleten haben bestimmte Pflichten.